04.05.2021

Die gültigen Änderungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und die Coronaschutzverordnung NRW (CoronaSchVO) überlagern sich in ihren Auswirkungen für den Sport gegenseitig. Zwischenzeitlich konnte der LSB die meisten damit verbundenen Fragen klären. Die Informationen des LSB beruhen auf einer Verständigung der Sportministerkonferenz mit dem Bundesinnenministerium und dem Bundesgesundheitsministerium. Die seit gestern (03.05.2021) gültige Fassung der CoronaSchVO für NRW ist dabei bereits mitberücksichtigt. In der Tabelle (2 Seiten!) hat der LSB daher die aktuellen Regeln für den Sport überblicksartig zusammengefasst.

Im Rheinisch Bergischen Kreis liegt die tagesaktuell berechnete Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut (RKI) demnach bei 81,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen und damit wieder gut vier Zähler über dem Wert vom vergangenen Sonntag (Quelle BLZ v.04.05.2021). Wenn diese Marke fünf Tage in Folge unterschritten wird, ist eine Öffnung der Bundesnotbremse möglich. Dies könnte morgen der Fall sein. Wenn der Kreis dann keine weitere Allgemeinverordnung erlässt, gelten dann die Regeln wie in der Übersicht dargestellt bei Werten unter 100.

Nachstehend noch einige grundsätzliche Anmerkungen:

  • Bei einer 7-Tages-Inzidenz bis 100 gilt unverändert die CoronaSchVO, s. o.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 greift das IfSG.
  • Wenn in der CoronaSchVO strengere Regeln als im IfSG festgelegt sind, gilt die CoronaSchVO.
  • Wir gehen davon aus, dass Rehabilitationssport in NRW nach wie vor nicht erlaubt ist. Sobald die allgemeinen Kontaktbeschränkungen in der CoronaSchVO Gruppenangebote grundsätzlich wieder zulassen, werden wir die Durchführung von Rehabilitationssport erneut bewerten und Empfehlungen zur Umsetzung veröffentlichen.
  • Laut IfSG sollen, bei einer 7-Tages-Inzidenz über 100, Anleitungspersonen einen tagesaktuellen negativen Coronatest vorlegen, wenn die nach Landesrecht zuständige Behörde das verlangt. Zuständige Behörde in NRW ist das Gesundheitsministerium. Sie verlangt derzeit keine Vorlage eines Tests. Die kommunalen Behörden können unbenommen davon entsprechende Anforderungen stellen.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 165 sind Bildungsangebote in Präsenz und damit auch Bildungsangebote im Sport untersagt (betrifft Schwimmunterricht im Anfänger- und Kleinkindschwimmen und Einzelanleitung bei anderem Sport, siehe Tabelle).

03.05.2021

Heute früh weist das RKI für Rhein-Berg eine offizielle Inzidenz von 82 aus. Nach sehr starken Rückgängen am Wochenende wäre das ein leichter Anstieg um fünf Fälle. Damit nimmt der Kreis in der ganzen Region eine Sonderstellung an, die rechtsverbindliche Inzidenz liegt zum dritten Mal in Folge unter 100.

Regeln bis zu einer 7-Tages-Inzidenz von 100 gelten unverändert

Hier gelten die bisherigen Regeln der Coronaschutzverordnung NRW. Die aktuelle CorScHVO gilt bis zum 14. Mai 2021.

Bei einem maßgeblichen Inzidenzwert  bis 100 gilt unverändert:
Sport auf Außenanlagen ist möglich für

  • beliebig viele Personen aus einem Haushalt,
  • bis zu 5 Personen aus zwei Haushalten, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt werden,
  • beliebig viele Personen aus einem Haushalt mit maximal einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt werden,
  • bis zu 20 Kinder bis 14 Jahre mit maximal zwei Übungsleitern/Trainern/Betreuern.

23.04.2021

Seit heute gilt das geänderte Infektionsschutzgesetz des Bundes, zunächst befristet bis zum 30. Juni 2021. 

Regeln bis zu einer 7-Tages-Inzidenz von 100 gelten unverändert.

Hier gelten die bisherigen Regeln der CorSchVO NRW, soweit diese nicht noch geändert werden. Die aktuelle CorScHVO gilt bis zum 26. April 2021. Der LSB geht derzeit nicht davon aus, dass es zu grundlegenden Änderungen kommen wird.

Regeln ab einer 7-Tages-Inzidenz von 101(laut LZG im RBK 129,2 Stand 23.04.2021)

Die Regeln des Bundes-Infektionsschutzgesetzes greifen, wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt drei Tage hintereinander eine 7-Tages-Inzidenz von 100 überschritten wird. Wichtig ist aber: Wenn die CorSchVO NRW härtere Regeln vorsieht, gelten diese auch fort. Lediglich ein Unterschreiten der Regeln des Bundes-Infektionsschutzgesetzes ist nicht möglich.

Die folgenden Regeln ergeben sich somit aus einem Zusammenwirken von Bundes-Infektionsschutzgesetzes (Mindestregeln) und CorSchVO NRW (weitergehende Regeln):

  1. Bundesinfektionsschutzgesetz: Die allgemeine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr wird für allein ausgeübten Sport verkürzt auf 24 bis 5 Uhr (eine Ausübung ist jedoch nicht auf Sportanlagen möglich).
  2. Bundesinfektionsschutzgesetz: Die Öffnung von Freizeiteinrichtungen ist grundsätzlich untersagt. Relevant für den Sport sind dabei unter anderem die in der beispielhaften Aufzählung von Einrichtungen genannten „Fitnessstudios“, „Indoor-Spielplätze“ und „Badeanstalten“. Ob mit letzterem auch alle Sport-Schwimmbäder und Lehrschwimmbecken gemeint sind, in denen nach der CorSchVO NRW seit dem 29. März wieder Anfängerschwimmausbildungen und Kleinkindschwimmen in 5er-Gruppen möglich war, wissen wir derzeit nicht. Der LSB  hat hierzu die Staatskanzlei um Klärung gebeten und informiert uns baldmöglichst über das Ergebnis.
  3. Sportausübung allgemein:
    • ​​​​​​​Bundesinfektionsschutzgesetz: Zugelassen ist die „kontaktlose Ausübung von Individualsportarten“ allein, zu Zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes. Dabei wird nicht zwischen draußen und drinnen unterschieden.
      Aber: Die CorSchVO NRW lässt keine Sportausübung in geschlossenen Sporthallen zu. Deshalb ist die vorgenannte Sportausübung unverändert nur draußen möglich. Mangels einer rechtlichen Definition des Begriffes „Individualsportarten“ empfehlen wir bis auf Weiteres, darunter alle Sportarten zu fassen, die alleine oder zu Zweit kontaktlos ausgeführt werden können
    • Bundesinfektionsschutzgesetz: Zugelassen ist kontaktloser Sport von Gruppen von bis zu 5 Kindern im Alter von bis zu einschließlich 14 Jahren im Freien.
      Aber: Die CorSAchVO NRW beschränkt dieses Sporttreiben auf Sportanlagen unter freiem Himmel.
      Die vorgenannten Kindergruppen können von ein oder zwei älteren Personen angeleitet werden, wenn für diese ein negativer Coronatest vorliegt, der nicht älter als 24 Stunden ist.
    • Zugelassen ist der Wettkampf- und Trainingsbetrieb für Angehörige der Bundes- und Landeskader bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte.

19.04.2021

Für Kreise und kreisfreie Städte, bei denen die Zahl von Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner (7-Tages-Inzidenz) an drei Tagen hintereinander über dem Wert von 100 liegt, sind die bisherigen Ausnahmen bzw. Regelungen für den Sportbetrieb, eingeschränkt  (§ 16 CoronaSchVO). Für den Rheinisch-Bergischen Kreis trifft dies aktuell nach den Meldewerten des Landeszentrums Gesundheit NRW, zu.

Der Kreis hatte jedoch die Möglichkeit, die dann eintretende Notbremse abzumildern. Von dieser Möglichkeit hatte der Rheinisch Bergisch Kreis gebraucht gemacht. Aufgrund des stark weiter steigenden Infektionsgeschehens” mit Inzidenzwerten von über 200 hat der Rheinisch-Bergische Kreis beim Land um die Genehmigung gebeten, die Lockerung der Notbremse ab Montag (19.04.2021) außer Kraft treten zu dürfen.

Für den Sport im RBK bedeutet das:

Sport auf Außenanlagen:

  • 1 Haushalt (ohne Personenbegrenzung) plus 1 weitere Person aus anderem Haushalt, die von Kindern bis einschl. 14 Jahren begleitet werden kann, weil sie nicht mitzählen
  • bis zu 10 Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren können als Gruppe gemeinsam Sport-, Spiel und Bewegungsaktivitäten durchführen. Eine Gruppe kann durch maximal 2 Übungsleiter/Trainer/Aufsichtspersonen betreut werden
  • zwischen allen o. g. genannten Einzelpersonen und Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf einer Sportanlage betreiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten
  • für die Durchführung des o. g. Gruppensports für Kinder ist die einfache Nachverfolgbarkeit der teilnehmenden Kinder im Sinne der Coronaschutzverordnung sicherzustellen! Das heißt: Name, Adresse, Telefonnummer und Zeitraum des Aufenthalts müssen vorliegen und vier Wochen lang nachvollziehbar sein.
  • Die Durchführung/Ausübung ist jetzt wieder ohne gültigen Test möglich

Die Bundesverordnung, über die am 21.04. im Bundestag entschieden wird sieht für den Sport folgendes vor:

Nur kontaktloser Individualsport bleibt erlaubt, den man allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands ausüben kann. Für Berufs- und Leistungssportler gibt es Ausnahmen. Für Kinder im Alter bis 14 Jahren soll Sport in Gruppen weiter möglich sein.


26.03.2021

heute ist die ab dem 29. März gültige CoronaScHVO erschienen, nachzulesen hier https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-03-26_coronaschvo_ab_29.03.2021_lesefassung.pdf

Sie enthält positive Nachrichten für uns! Der Sportbetrieb bleibt weitgehend im bisherigen Umfang möglich und erfährt durch die Zulassung von Anfänger- und Kleinkindeschwimmkursen in kleinen Gruppen sogar noch eine Erweiterung.

Vom allgemeinen Verbot des Sportbetriebs in § 9 der CorSchVO gelten unverändert folgende Ausnahmen. Alle ungedeckten öffentlichen und vereinseigenen Sportanlagen können geöffnet werden. Auf diesen Sportanlagen können folgende Personenkonstellationen Sport betreiben:

I. Einzelpersonen und Personen aus ein bis zwei Haushalten (ohne Abstand)

  1. Personen allein
  2. Beliebig viele Personen aus einem Hausstand
  3. Bei einem Inzidenzwert unter 100*: Bei Personen aus zwei verschiedenen Hausständen maximal 5 Personen insgesamt, Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.
  4. Bei einem Inzidenzwert über 100* (an drei aufeinander folgenden Tagen): Bei Personen aus zwei verschiedenen Hausständen beliebig viele Personen aus dem einen, aber nur eine Person aus dem anderen Hausstand, Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Sonderfall Ostern siehe Tabelle unten.

* Relevant ist der Inzidenzwert im jeweiligen Kreis bzw. der kreisfreien Stadt. Bei Überschreitung eines Wertes von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen greift die sogenannte „Notbremse“, die in § 16 der CoronaSchVO erläutert wird. Bitte beachten Sie, dass die Entscheidung über die Öffnung kommunaler Sportanlagen bei den Kommunen im Kreis variieren kann.

Die Anleitung eines Einzelsportlers durch eine*n Trainer*in oder Übungsleiter*in ist möglich (z. B. Tennis-Einzeltraining, Torwart-Einzeltraining)

Zum besseren Verständnis von 3. und 4. folgende Übersicht die uns der LSB geschickt hat:

 

Ab 29. März:

Kommunen unter Inzidenz 100

Ab 29. März:

Kommunen mit „Notbremse“ (Inzidenz über 100 an drei aufeinander folgenden Tagen)

Sport auf Außenanlagen

Variante 1:

1 Haushalt (ohne Personenbegrenzung) plus 1 weitere Person aus anderem Haushalt, die von Kindern bis einschl. 14 Jahren begleitet werden kann, weil sie nicht mitzählen.

 

Oder

 

Variante 2:

5 Personen aus 2 Haushalten, wobei Kinder bis einschl. 14 Jahren bei der Höchstzahl 5 Personen nicht mitzählen

Nur noch Variante 1:

1 Haushalt (ohne Personenbegrenzung) plus 1 weitere Person aus anderem Haushalt, die von Kindern bis einschl. 14 Jahren begleitet werden kann, weil sie nicht mitzählen.

 

Und wegen Ostern zusätzlich nur zwischen 1. und 5. April auch Variante 2:

5 Personen aus 2 Haushalten, wobei Kinder bis einschl. 14 Jahren bei der Höchstzahl 5 Personen nicht mitzählen.

 

II. Sport für Kinder in Gruppen

A) Solange der Inzidenzwert unter 100 liegt (s. o.):

Bis zu 20 Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren können als Gruppe gemeinsam Sport-, Spiel und Bewegungsaktivitäten durchführen. Eine Gruppe kann durch maximal 2 Übungsleiter/Trainer/Aufsichtspersonen betreut werden.

B) Wenn der Inzidenzwert über 100 liegt (s. o.):

Bis zu 10 Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren können als Gruppe gemeinsam Sport-, Spiel und Bewegungsaktivitäten durchführen. Eine Gruppe kann durch maximal 2 Übungsleiter/Trainer/Aufsichtspersonen betreut werden.

III. Allgemeine Hinweise

Zwischen allen o. g. genannten Einzelpersonen und Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf einer Sportanlage betreiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.

Neu ist: Für die Durchführung des o. g. Gruppensports für Kinder ist die einfache Nachverfolgbarkeit der teilnehmenden Kinder im Sinne der Coronaschutzverordnung sicherzustellen! Das heißt: Name, Adresse, Telefonnummer und Zeitraum des Aufenthalts müssen vorliegen und vier Wochen lang nachvollziehbar sein.

Die Regeln für das Training von Kadersportler*innen bestehen unverändert fort.

IV. Schwimmausbildung

§ 7 (1) Nr. 7 erlaubt zusätzlich „Anfängerschwimmausbildung und Kleinkinderschwimmkurse für Gruppen von höchsten fünf Kindern.“ Dies ist aus unserer Sicht ein kleiner, aber wichtiger erster Schritt zur Wiederaufnahme des Schwimmbetriebs!


 

12.03.2021

Achtung Korrektur! Keine Sportangebote im öffentlichen Raum!

Im update vom 05.03.21 hatte der LSB in der Auslegung des §9 (1) in Fortschreibung der Regelungen aus der Zeit vor dem letzten Lockdown so formuliert, dass die beschriebenen möglichen Sportangebote auch im „öffentlichen Raum“ unter freiem Himmel umgesetzt werden können. Diese Formulierung entspricht jedoch aktuell nicht der gültigen Verordnung! Somit bleibt der Sportbetrieb zunächst beschränkt auf die Sportanlagen unter freiem Himmel. Wir bitten um Berücksichtigung und Nachsicht für dieses Missverständnis.

Impfanspruch für Übungsleitungen, die aktuell Kooperationsangebote in KiTas und Schulen durchführen

Derzeit werden den Kreisen und kreisfreien Städten zusätzliche Dosen des Impfstoffs der Firma AstraZeneca zur Verfügung gestellt. Damit sollen seit dem 08.03.21 unter anderem allen Beschäftigten in KiTas, Kindertagespflege, Grundschulen, Förderschulen und in Einrichtungen der Jugendhilfe gesonderte Impfangebote gemacht werden. Dazu gehören auch Übungsleitungen, die aktuell regelmäßige Bewegungsangebote in diesen Einrichtungen durchführen, z. B. im Rahmen der pädagogischen Betreuung an Schulen. Ausschlaggebend ist hierbei nicht die Art des Beschäftigungsverhältnisses, sondern die regelmäßige Tätigkeit in den genannten Einrichtungen. Entsprechend gilt auch das Dienstortprinzip. Das heißt, zuständig für die Organisation der Impfungen ist die Kommune, in deren Einrichtung die Tätigkeit ausgeübt wird. Um die Prüfung des Impfanspruchs zu erleichtern, können die Kreise und kreisfreien Städte von impfwilligen Personen die Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung einfordern. Hierzu kann ein über die Website des MAGS NRW abrufbarer Vordruck verwendet werden: https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/arbeitgeberbescheinigung_schutzimpfung.pdf

Regionalisierung von Regeln

In ersten Kreisen in NRW wurden in dieser Woche regionale Öffnungsschritte beschlossen, die über die landesweit geltenden Regeln hinausgehen. Hintergrund: Gemäß §16 Abs. 3 der Coronaschutzverordnung können Kreise und kreisfreie Städte, in denen die 7-Tages-Inzidenz nach den täglichen Veröffentlichungen des Landeszentrums für Gesundheit (LZG) an sieben aufeinanderfolgenden Tagen und mit einer sinkenden Tendenz unter dem Wert von 50 liegt, im Einvernehmen mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales weitere Reduzierungen der in der Verordnung festgelegten Schutzmaßnahmen abstimmen. Soweit uns bekannt, beziehen sich die o. g. Fälle derzeit noch in keinem Fall auf den Sport.

Weitere mögliche Öffnungsschritte ab dem 22.03.21

Nach der letzten Bund-Länderkonferenz wurde in vielen Medien ein Schaubild zu einem möglichen Öffnungsplan in Stufen veröffentlicht. Dazu folgende Hinweise:

  1. Die in dem Schaubild beschriebenen Schritte haben auf Landesebene keine unmittelbare Gültigkeit. Hier gilt allein die Coronaschutzverordnung NRW!
  2. Diese Coronaschutzverordnung kündigt in §19 an, dass ab dem 22.03.21 weitere Öffnungen folgen werden, wenn die landesweite Inzidenz gegenüber dem 08.03.21 stabil oder mit sinkender Tendenz unter 100 liegt. Explizit genannt wird dabei auch die Aufnahme des kontaktfreien Sportbetriebs im Innenbereich.

05.03.2021

Am 8. März, tritt erneut eine aktualisierte Corona-Schutzverordnung in Kraft https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-03-05_coronaschvo_ab_08.03.2021_lesefassung.pdf

Sie basiert auf den Beschlüssen der Bund-Länder Runde vom 3. März. Nachfolgend die Erläuterungen des Landessportbundes, die mit der Staatskanzlei NRW abgestimmt worden sind:

§ 9 der CorSchVO verbietet einleitend weiterhin landesweit einheitlich den Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen. Es gelten jedoch folgende Ausnahmen:

Alle ungedeckten öffentlichen und vereinseigenen Sportanlagen können weiterhin geöffnet werden. Auf diesen Sportanlagen und im öffentlichen Raum können folgende Personenkonstellationen Sport betreiben:

A. Einzelsportler, Sport zu zweit, Sport in Familien

  • Personen allein
  • Zwei Personen zusammen (auch ohne Abstand)
  • Beliebig viele Personen aus einem Hausstand (auch ohne Abstand)
  • Maximal 5 Personen aus zwei verschiedenen Hausständen (auch ohne Abstand)

Die Anleitung eines Einzelsportlers durch eine*n Trainer*in oder Übungsleiter*in ist möglich (z. B. Tennis-Einzeltraining, Torwart-Einzeltraining)

B. Sport für Kinder in Gruppen

Bis zu 20 Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren können als Gruppe gemeinsam Sport-, Spiel und Bewegungsaktivitäten durchführen. Eine Gruppe kann durch maximal 2 Übungsleiter/Trainer/Aufsichtspersonen betreut werden.

Zwischen den unter A und B genannten Personen oder Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf einer Sportanlage betreiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.

Auch für den unter B. genannten Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahren gilt, dass kein Mindestabstand eingehalten werden muss. Es ist sowohl ein Trainings-, als auch ein Wettkampfbetrieb möglich.

Verantwortung für die die Regeleinhaltung

Für vereinseigene Anlagen liegt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Nutzung beim Verein, bei kommunalen Anlagen bei der zuständigen Kommune. Eine Öffnung von Toilettenanlagen unter Beachtung der Hygienevorschriften ist möglich.

Training von Kadersportlern

Die Regeln für den Profisport und das Training von Kadersportlern gemäß § 9 (3) ff. der CorSchVO bleiben mit folgender Ausnahme unverändert: Das Training offiziell gelisteter Sportlerinnen und Sportler an verbandszertifizierten Nachwuchsleistungszentren wird gegenüber der bisherigen Verordnung klarstellend auf die Altersklassen U19, U17 und U15 beschränkt.


19.02.2021

Überraschend hat es in der heute Nachmittag erschienenen und ab kommenden Montag (22.02.2021) geltenden Coronaschutzverordnung https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-02-19_coronaschvo_ab_22.02.2021_lesefassung.pdf Änderungen für den Sport gegeben.

 1. Sportfreianlagen können ab 22.02.2021 geöffnet werden!

2. Coronahilfe Profisport NRW wird verlängert!

3. Hilfsprogramme des Bundes nutzen!

 

1. Sportfreianlagen können ab 22.02.2021 geöffnet werden!

Die ab dem 22.02.2021 geltende Coronaschutzverordnung untersagt im § 9 (1) grundsätzlich weiter den Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen und die Nutzung der Nebenräume wie Duschen etc. Sie schafft aber neue Ausnahmen:

 1. a): „Ausgenommen von dem Verbot ist (…) der Sport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht. Zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen, die (…)  gleichzeitig Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.“

 Das heißt:

·             Alle ungedeckten Sportanlagen können grundsätzlich geöffnet werden.

·             Auf diesen Sportanlagen können Einzelpersonen oder zwei Personen zusammen oder mehr als zwei Personen aus einem Hausstand ohne Abstandsgebot Sport betreiben.

·             Zwischen den sich so bildenden Paaren und Einzelsportler*innen, bzw. zwischen sich so bildenden Paaren und Gruppen bzw. zwischen sich so bildenden Gruppen und Einzelsportler*innen bzw. zwischen Einzelsportler*in und Einzelsportler*in ist ein Sicherheitsabstand von 5 Metern einzuhalten.

·             Eine Anleitung eines*r Einzelsportler*in durch eine*n Übungsleiter*in oder Trainer*n ist möglich.

·             Beispiele:

-      Erlaubt: Tennis-Einzel, Tennis-Doppel (Personen aus einem Hausstand), Tischtennis, Tischtennis-Doppel (Personen aus einem Hausstand), Lauftraining allein oder zu Zweit mit festem*r Partner*in, Ballspiel mit mehreren Personen eines Hausstandes, Balltraining zu zweit mit einem*r festen Partner*in, Kampfsporttraining mit einen*r festen Partner*in, Golf zu zweit.

-      Nicht erlaubt: Anleitung einer Gymnastikgruppe (unabhängig vom Abstand der Personen untereinander), Mannschafts-/Gruppentraining Ballsport, Paartraining Ballsport mit wechselnden Partner*innen.

Die für die Sportstätten Verantwortlichen haben den Zugang zu der Einrichtung so zu beschränken, dass unzulässige Nutzungen ausgeschlossen sind und die Einhaltung der Mindestabstände gewährleistet ist!

 1. b): „… der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen und berufsbezogenen Prüfungen sowie Übungs- und Leistungsnachweisen …“

Neu ist hier die Erlaubnis der Schwimmbadnutzung für Vorbereitung und Abnahme berufsbezogener Prüfungen und sowie Übungs- und Leistungsnachweise (z. B. für Rettungsschwimmer).

1. c): „… das Training der offiziell gelisteten Sportlerinnen und Sportler der Bundes- und Landeskader in den olympischen, paralympischen, deaflympischen und nicht-olympischen Sportarten an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten, Landesleistungsstützpunkten und an verbandszertifizierten Nachwuchsleistungszentren …“

Neu ist hier die Ausdehnung auf die Landeskader, alle Sportartentypen und die verbandszertifizierten Leistungszentren.

1. d): Abweichend (…) ist das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen im zwingend erforderlichen Umfang auch in geschlossenen Räumlichkeiten von Sportanlagen zulässig. Sport- und trainingsbezogene Übungen sind dabei untersagt.

 Neu ist hier die Klarstellung, dass die Ausnahme auch für den Bereich Indoor, also Reithallen gilt.


15.02.2021

  • Die neue Coronaschutzverordnung  gilt seit gestern, zunächst ohne wesentliche Änderungen bis zum 21. Februar 2021.

22.01.2021

  • Die Coronaschutzverordnung für NRW ist angepasst und ab dem 25. Januar 2021 gültig. Für den Sport ergeben sich keine weiteren Einschränkungen. Wörtlich heißt es:

    „Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig. Der Zugang zu den Einrichtungen ist entsprechend zu beschränken. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen von Sportanlagen ist unzulässig.“

    Das bedeutet, dass weiterhin auch der Individualsport (z. B. Golf, Tennis) auf öffentlichen und vereinseigenen Sportanlagen verboten ist. Kommunale und vereinseigene Sportanlagen müssen schließen

  • Rehasport-Angebote sind nicht mehr möglich, auch nicht solche aufgrund von ärztlichen Verordnungen.

Möglich bleiben

  • Sporttreiben mit den Personen des eigenen Hausstandes oder maximal einer weiteren Person eines anderen Hausstandes (die von zu betreuenden Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden kann)
  • Wettbewerbe in Profiligen (ohne Zuschauer) mit Auflagen (u. a. Infektionsschutzkonzept).
  • Training von Berufssportlern*innen auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen

    Für Profiligen und Berufssportler gilt unverändert: Es handelt sich um Sportler*innen, die überwiegend ihren Lebensunterhalt aus dieser Tätigkeit bestreiten.
  • Training an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten (Definition unverändert: Sportler*innen der Kaderstufen OK, PK, EK, NK1 und NK2 in olympischen Sportarten und für die Kaderstufen PAK, PK, TK, NK1 und NK2 in paralympischen Sportarten).
  • Das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen im zwingend erforderlichen Umfang auf und in Sportanlagen. Aber: Sport- und trainingsbezogene Übungen sind dabei untersagt.

Der Landessportbund NRW empfiehlt darüber hinaus, in allen Sportvereinen, -verbänden und -bünden den Sportbetrieb wo eben möglich auch darüber hinaus zu unterlassen, um zum Ziel der Kontaktminimierung beizutragen.

Versammlungen (§13 CSchVO)

Möglich bleiben:

  • Gremienversammlungen (z.B. Vorstandssitzungen) mit bis zu 20 Personen, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden können.
  • Gremienversammlungen mit mehr als 20, aber höchstens 250 Personen in geschlossenen Räumen nach Zulassung durch die zuständigen Behörden, wenn die Sitzung vor dem 14. Februar 2021 in Präsenz durchgeführt werden muss.

Auch hier empfiehlt der Landessportbund NRW, von diesen Möglichkeiten nur im absoluten Notfall Gebrauch zu machen.

Das bis 31.12.2021 geltende Covid-Abmilderungsgesetz erlaubt die digitale Durchführung von Gremiensitzungen bis hin zur Mitgliederversammlung selbst dann, wenn dies in der Vereinssatzung nicht vorgesehen ist.

Ausführliche Informationen finden Sie im Vereinsportal

VIBSS Online
 

08.01.2021

  • Die neue Coronaschutzverordnung für NRW greift ab dem 11.01.  und verlängert die bekannten Einschränkungen für den organisierten Sport. Wörtlich heißt es: „Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig. Der Zugang zu den Einrichtungen ist entsprechend zu beschränken. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen von Sportanlagen ist unzulässig.“
  • Das bedeutet, dass weiterhin auch der Individualsport (z. B. Golf, Tennis) auf öffentlichen und vereinseigenen Sportanlagen verboten ist.


04.01.2021

Alle Qualifizierungen mit Präsenzpflicht sind vorerst bis zum 28.02.2021 coronabedingt abgesagt.


15.12.2020

Die neue CoronaSchVO des Landes NRW wurde heute veröffentlicht. Sie gilt ab dem 16.12.2020 zunächst bis zum 10. Januar 2021.

In Bezug auf den Sport ergeben sich (zusammengefasst) folgende Änderungen: (der genaue Wortlaut ist bitte in §9 der  aktuellen CoronaSchVO nachzulesen)

  • Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig. Der Zugang zu den Einrichtungen ist entsprechend zu beschränken. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen von Sportanlagen ist unzulässig. Das bedeutet, dass ab sofort auch der (bisher noch erlaubte) Individualsport im Freien (Golf, Tennis etc.) auf den vereinseigenen Sportanlagen nunmehr verboten ist. Auch die kommunalen Sportplätze müssen schließen. Betroffen davon sind auch die RehaSport-Angebote, die aufgrund von ärztlichen Verordnungen durchgeführt werden.
  • Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind weiterhin untersagt.
  • Wettbewerbe in Profiligen sind (ohne Zuschauer) unter Beachtung der allgemeinen Regeln der CoronaSchVO mit geeigneten Infektionsschutzkonzepten weiterhin erlaubt.
  • Weiterhin zulässig ist der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen.
  • Weiterhin erlaubt ist auch das Training an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten sowie das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen.
  • Das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen im zwingend erforderlichen Umfang auch auf und in Sportanlagen ist ebenfalls zulässig.

Für die Vereine von besonderem Interesse ist auch § 13 der CoronaSchVO, der die Durchführung von Versammlungen regelt:

  • Gremienversammlungen (z.B. Vorstandssitzungen) mit bis zu 20 Personen sind zulässig, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden können.
  • Gremienversammlungen mit mehr als 20, aber höchstens 250 Personen sind in geschlossenen Räumen nach Zulassung durch die zuständigen Behörden möglich, wenn die Sitzung vor dem 11. Januar 2021 in Präsenz durchgeführt werden muss.

02.12.2020

Die am 30.11.2020. veröffentlichte Coronaschutzverordnung in NRW (gültig ab 01.12.2020) untersagt den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Vereine in NRW wie auch bundesweit weiter bis zum 20.12.2020.

Die für den Dezember geltende Verordnung gibt unter § 9 „Sport“ im Wesentlichen vor:


§9 (1):

  • 1. Sämtlicher Freizeit und Amateursportbetrieb in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig.
  • Unter „Freizeit – und Amateursportbetrieb“  ist der gesamte Trainings- und Wettkampfbetrieb in allen Ligen unterhalb der in § 9(3) genannten Profiligen zu verstehen.
  • 2. Ausgenommen von dem Verbot  ist der Individualsport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes außerhalb geschlossener Räumlichkeiten von Sportanlagen.
  • Zum Individualsport gelten nur Sportarten, die keine Team- oder Kontaktsportarten sind, sondern als Einzelsport mit einer Person als möglichem Spielgegner mit Mindestabstand ausgeübt werden (Joggen, Walken, Leichtathletik, Einzelgymnastik, Tennis u.ä.)
  • Ausgeschlossen ist jeglicher Kontaktsport und Mannschaftssport.
  • Der Individualsport in geschlossenen Räumlichkeiten, z. B.  In Sporthallen, Gymnastikräumen oder ähnlichen Funktionsräumen, ist nicht gestattet.
  • Auf Außensportanlagen und im öffentlichen Raum darf er ausgeübt werden. Die Abstandsregeln gemäß Paragraph 2 der Coronaschutzverordnung sind in jedem Fall einzuhalten.

Dazu einige Beispiele:

  • Im Tennissport ist ein Einzel erlaubt, ein Doppel nicht gestattet, auch nicht mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes.
  • Ein Golfplatz kann öffnen und an jedem Loch können z. B.  maximal zwei Personen oder bis zu zehn Personen aus einem Hausstand spielen.
  • Das Lauftraining von zwei Spielern einer Spielsportmannschaft ist maximal zu zweit gestattet. Technikübungen mit dem Ball zu zweit sind gestattet.
  • Leichtathletische Disziplinen können alleine, zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes betrieben werden.
  • Sport im Park, z.B. Yoga oder Pilates, alleine, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstandes, ist gestattet.
  • Jegliche Anleitung in Präsenz beim Sporttreiben ist z. Zt. untersagt, z. B. ein Tennislehrer mit einem Tennisschüler, unabhängig davon, um welche Art von Übungsleiter*in oder Trainer*in es sich handelt (hauptberuflich, nebenberuflich, ehrenamtlich). Es kommt nur darauf an, ob im Rahmen der Übungsleiter*innen- oder Trainer*innen-Tätigkeit Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt werden, die die trainierte Person erlernen oder verbessern soll. (Quelle: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Stand 19.11.2020)

§ 9 (1a)
Sportangebote, an denen eine Teilnahme regelmäßig aufgrund einer ärztlichen Verordnung erfolgt (vor allem Rehabilitationssport), dürfen angeboten und wahrgenommen werden, wenn nur Personen mit einer individuellen ärztlichen Anordnung teilnehmen und der Abstand zwischen allen beteiligten Personen während des Sportbetriebs in oder auf Sporteinrichtungen mind. 2 Meter beträgt.
Wir appellieren an alle Vereine verantwortungsvoll mit der Umsetzung des Rehabilitationssports umzugehen.

§ 9 (2)
Wie bisher: Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind untersagt.

§9 (3)
Wettbewerbe in Profiligen sind zulässig. Zuschauer sind untersagt

  • Unter Profiligen werden Ligen/Mannschaften gefasst, deren Sportlerinnen und Sportler überwiegend ihren Lebensunterhalt aus dieser Tätigkeit bestreiten.

 §9 (4)
Das Training an den Bundes- und Landesstützpunkten ist in den olympischen Sportarten für die Kaderstufen OK, PK, EK, NK1, NK2 und im paralympischen Sport für die Kaderstufen PAK, PK, TK, NK1, NK2 sowohl im kontaktfreien Sport als auch im Kontaktsport in und auf den zum Stützpunkt gehörenden Sportanlagen zulässig. Die allgemeinen Regeln zum Hygieneschutz sind einzuhalten.


Hier finden Sie die aktuelle Coronaschutzverordnung (gültig ab 1. Dezember 2020)


20.11.2020

  • Auslegung der Corona-Schutzverordnung, hier: Tätigkeit von Übungsleiter*innen und Trainer*innen

Das Gesundheitsministeriums stellt unmissverständlich klar, dass – anders als im letzten Update vom 10.11. geschrieben – jegliche Anleitung in Präsenz beim Sporttreiben untersagt ist (also z. B. ein Tennislehrer mit einem Tennisschüler), egal um welche Art (hauptberuflich, nebenberuflich, ehrenamtlich) von Übungsleiter*in oder Trainer*in es sich handelt. Das Ministerium macht deutlich, dass § 7 „außerschulische Bildung“ insoweit § 9 „Sport“ der CSchVO vorgeht. Zitat: Danach kommt es nur darauf an, ob (…) im Rahmen der Tätigkeit der/des Trainerin/Trainers/Übungsleiterin/Übungsleiters Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt werden, die die ´trainierte´ Person erlernen, verbessern etc. soll. (…) Die Ausnahme ´Individualsport´ soll vom Sinn und Zweck der Verordnung wirklich nur die individuelle sportliche Aktivität von den Untersagungen ausnehmen und erlaubt es, dies notfalls auch zu zweit zu machen. Alles andere (...) ist aktuell grundsätzlich unzulässig.“ Ausgenommen davon ist nur das zulässige Training von Kadersportler*innen.

  • #trotzdemSPORT

Die Initiative #trotzdemSPORT soll uns gemeinsam Mut machen, sie soll die vielen Tausend engagierten Menschen im Vereinssport in NRW motivieren und sie soll möglichst viele Menschen trotz der Corona-bedingten Beschränkungen in Bewegung bringen. Sie startet am 23.11. Alle Informationen finden Sie unter https://www.lsb.nrw/trotzdemsport , eine Vorankündigung des Starts außerdem unter https://www1.wdr.de/sport/mehr-sport/lsb-trotzdemsport-100.html

10.11.2020

  • 1. Rehasport ab heute wieder möglich! (erneute Änderung der CSchVO)

Überraschend ist heute eine Überarbeitung der CScHVo in Kraft getreten. Wichtigste Neuerung (§9 1a):

Abweichend von Absatz 1 dürfen Sportangebote, an denen eine Teilnahme regelmäßig aufgrund einer ärztlichen Verordnung erfolgt (vor allem Rehabilitationssport), angeboten und wahrgenommen werden, wenn nur Personen mit einer individuellen ärztlichen Anordnung teilnehmen und der Abstand zwischen allen beteiligten Personen während des gesamten Aufenthalts in oder auf den in Absatz 1 genannten Einrichtungen mindestens 2 Meter beträgt.“

  • 2. Auslegung der CSchVO und mögliche Veränderungen ab 1. Dezember

Im Sportparagrafen der CSchVO wurde außerdem eine Präzisierung des Begriffes Individualsport vorgenommen:

„Als Individualsport gelten nur Sportarten, die keine Team- oder Kontaktsportarten sind, sondern im Regelfall als Einzelwettkampfsportart mit maximal einer Person als Spielgegner mit Mindestabstand ausgeübt werden (Joggen, Walken, Leichtathletik, Einzelgymnastik, Tennis und ähnliches). Die für die in Satz 1 genannten Einrichtungen Verantwortlichen haben den Zugang zu der Einrichtung auf die zulässigen Nutzungen zu beschränken. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen von Sportanlagen durch mehrere Personen gleichzeitig ist unzulässig.

Diese Präzisierung ändert grundsätzlich nichts an den von der Staatskanzlei gegenüber dem LSB kommunizierten Auslegungen, die wir Ihnen am 02.11.2020 zur Kenntnis gegeben haben.

Einzig auf folgende „Erweiterung“ bzw. Klarstellung ist hinzuweisen: Eine Anleitung von zulässigen Sportaktivitäten durch eine*n Übungsleiter*in/Trainer*in ist möglich. Konkrete Beispiele: Das Tennis-Einzel kann selbstverständlich aus einer*m Trainer*in und einer*m Schüler*in bestehen, gleiches z. B. im Reitsport.

  • 3. Soforthilfe Sport NRW wird verlängert!

Die Antragsfrist für die aktuelle Phase der Soforthilfe endet mit Ablauf des 15.11.2020. Die Staatskanzlei hat nun eine erneute Verlängerung bewilligt. Für diese neue Phase der Soforthilfe sind Anträge vom 16.11.2020 bis zum 15.03.2021 möglich. Die Abwicklung erfolgt weiter über das LSB Förderportal https://foerderportal.lsb-nrw.de/startseite .

  • 4. Coronahilfe Profisport NRW ist gestartet!

Seit dem 1.11.2020 können Anträge über das Förderportal des Landessportbundes für die Coronahilfe Profisport NRW gestellt werden. Antragsberechtigt sind Vereine oder Spielbetriebsgesellschaften der Vierten Ligen. Das Land Nordrhein-Westfalen kompensiert einen Teil des durch das Verbot von Zuschauerbesuchen verursachten Ausfalls von Ticketeinnahmen. Die Hilfe wird ab einem nachgewiesenen Einnahmeausfall von mindestens 2.500 Euro netto gewährt und ist auf maximal 60 Prozent des Netto-Einnahmeausfalls und maximal 800 TSD Euro begrenzt. Die Abwicklung erfolgt über das Förderportal https://foerderportal.lsb-nrw.de/startseite .

  • 5. „Novemberhilfen“ des Bundes sind noch unklar!

Mit dem Beschluss des Teil-Lockdowns wurde eine außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes in Höhe von zehn Milliarden Euro angekündigt, die explizit auch für Vereine gelten soll, deren Betrieb aufgrund der staatlichen Anordnung untersagt ist. Einige Details zum Programm sind bereits bekannt. Demnach ist vorgesehen, Unternehmen eine einmalige Kostenpauschale von 75 Prozent des Umsatzes aus dem November 2019 auszuzahlen. Zudem sollen erneut Anträge für Solo-Selbstständige möglich sein. Inwieweit Sportvereine und -verbände am Ende tatsächlich von diesem Programm profitieren können, hängt einmal mehr von der Ausgestaltung der Antragsvoraussetzungen ab. Der LSB hat angekündigt sich kontinuierlich für eine vereinsfreundliche Umsetzung einzusetzen!

  • 6. Digitale Mitgliederversammlungen bleiben auch in 2021 möglich!

Am 28. Oktober 2020 ist eine Verlängerung von Sonderregelungen im Vereinsrecht bis zum 31. Dezember 2021 erfolgt. Damit dürfen auch Vereine, deren Satzung eine digitale Durchführung der Mitgliederversammlung bislang noch nicht vorsieht, trotzdem weiterhin digitale Mitgliederversammlungen durchführen.

  • 7. Sportangebote unter Coronabedingungen sind gut versichert!

Die Sportversicherung hat ihre Bedingungen erneut vereinsfreundlich an den Sportbetrieb unter Coronabedingungen angepasst. Details entnehmen Sie bitte dem Merkblatt.


02.11.2020

a. Welche Sportaktivitäten sind in § 9 (1) Satz 1 unter „Freizeit- und Amateursportbetrieb“ erfasst?

Unter Freizeit- und Amateurspielbetrieb ist der gesamte Trainings- und Wettkampfbetrieb zu verstehen.

b. Was ist in §9 (1) Satz 2 unter „Individualsport“ zu verstehen?

Unter Individualsport wird die selbstorganisierte, individuell betriebene Sportausübung verstanden. Ausgeschlossen ist jeglicher Kontaktsport. Der Individualsport in geschlossenen Räumlichkeiten, z. B. in Sporthallen, Gymnastikräumen oder ähnlichen Funktionsräumen, ist nicht gestattet (Achtung Ausnahme Reitsport! Siehe §9 (5) der CoronaSchVO). Auf Außensportanlagen und im öffentlichen Raum darf er ausgeübt werden. Die Abstandsregeln gemäß Paragraph 2 der CoronaSchVO sind in jedem Fall einzuhalten. Zulässig ist der Individualsport alleine, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstands, jedoch begrenzt auf zehn Personen.

c. Ist Individualsport auch als organisierter Trainingsbetrieb möglich?

Organisierter Trainings- und Sportbetrieb ist nicht gestattet, ebenso die Ausübung von Mannschaftssport.

d. Ist Mannschaftssport erlaubt?

Organisierter Trainings- und Sportbetrieb ist nicht gestattet, ebenso die Ausübung von Mannschaftssport.

Beispiele zu a. bis d.

  • Im Tennissport ist ein Einzel erlaubt, ein Doppel nicht, auch nicht mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes (Mannschaftssport).
  • Ein Golfplatz kann öffnen und an jedem Loch können z. B. maximal zwei Personen oder bis zu zehn Personen aus einem Hausstand spielen.
  • Das Lauftraining von zwei Spielern einer Spielsportmannschaft ist maximal zu zweit gestattet. Technikübungen mit dem Ball zu zweit sind gestattet.
  • Leichtathletische Disziplinen können alleine, zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes betrieben werden.
  • Sport im Park, z.B. Yoga oder Pilates, alleine, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstandes, ist gestattet.

e. Welche Mannschaften fallen unter die Ausnahmeregelungen des § 9 (3) für Profiligen?

Unter Profiligen werden Ligen/Mannschaften gefasst, deren Sportlerinnen und Sportler überwiegend ihren Lebensunterhalt aus dieser Tätigkeit bestreiten.

f. Welche Sportler*innen können an den Bundes- und Landesstützpunkten nach § 9 (4) trainieren?

Das Training an den Bundes- und Landesstützpunkten ist in den olympischen Sportarten für die Kaderstufen OK, PK, EK, NK1, NK2 und im paralympischen Sport für die Kaderstufen PAK, PK, TK, NK1, NK2 sowohl im kontaktfreien Sport als auch im Kontaktsport in und auf den zum Stützpunkt gehörenden Sportanlagen zulässig. Die allgemeinen Regeln zum Hygieneschutz sind einzuhalten.

g. Ist die Durchführung von Rehabilitationssport in Vereinen möglich?

Nach § 12 (2) ist der Rehabilitationssport in Sportvereinen und Fitnessstudios nicht gestattet. Er ist nur erlaubt, wenn er unter der Anleitung von Dienstleistern im Gesundheitswesen durchgeführt wird.

h. Qualifizierungsmaßnahmen beim Kreissportbund

Alle Qualifizierungsmaßnahmen bis zum 30.11.2020 werden abgesagt. Da wo es möglich ist, werden Qualifizierungen über online Videokonferenzen durchgeführt.

Wie steht es um die Hilfsprogramme?

Das Land NRW ermöglicht derzeit zwei Hilfsprogramme für den organisierten Sport, die über den Landessportbund NRW abgewickelt werden.

1. Soforthilfe Sport des Landes NRW

Es sind noch Anträge bis 15.11.2020 möglich. Der LSB hat das Land gebeten, das Programm angesichts des erneuten Lockdowns nochmals und über den Jahreswechsel hinaus zu verlängern. Gefördert werden 60 Prozent von nachgewiesenen Unterdeckungen in einem Drei-Monats-Zeitraum, maximal 50 TSD Euro. Mehrfache Anträge in aufeinander folgenden Phasen des Förderprogramms sind möglich. Antragsberechtigt sind Vereine, Verbände und Bünde. Die Abwicklung erfolgt über das Förderportal des Landessportbundes NRW https://foerderportal.lsb-nrw.de/startseite .

2. Coronahilfe Profisport NRW

Ab heute, 1.11.2020, können Anträge über das Förderportal des Landessportbundes für die Coronahilfe Profisport NRW gestellt werden. Antragsberechtigt sind Vereine oder Spielbetriebsgesellschaften der Vierten Ligen, die aufgrund des Corona-bedingten Entfalls von Ticketeinnahmen in eine wirtschaftliche Notsituation geraten. Das Land Nordrhein-Westfalen kompensiert einen Teil dieses durch das Verbot von Zuschauerbesuchen verursachten Ausfalls von Ticketeinnahmen. Die Hilfe wird ab einem nachgewiesenen Einnahmeausfall von mindestens 2.500 Euro netto gewährt und ist auf maximal 60 Prozent des Netto-Einnahmeausfalls und maximal 800 TSD Euro begrenzt. Die Abwicklung erfolgt über das Förderportal des Landessportbundes NRW https://foerderportal.lsb-nrw.de/startseite .

Bundeshilfen

Zu den mit dem erneuten Lockdown angekündigten Bundeshilfen für schließungsbedingte Umsatzausfälle von Vereinen im Monat November liegen uns noch keine Informationen vor.

Der LSB arbeitet mit Hochdruck daran, der Politik Lösungen anzubieten, wie es mit einem verantwortungsvollen Sporttreiben ab dem 1.12.2020 weiter gehen kann. Auch die Forderung nach der Aufrechterhaltung des Schulsports und der außerunterrichtlichen Bewegungsangebote in Kindertagesstätten und in Schulen sind bereits nachdrücklich und schriftlich beim Ministerpräsidenten und bei der Sportstaatssekretärin platziert.

  • Statement von LSB-Präsident Stefan Klett: "Vereinssport als Instrument für die Gesundheit nutzen"

https://www1.wdr.de/sport/mehr-sport/corona-schutzverordnung-lsb-nrw-krisenmanager-100.html

  • FAQ Liste des LSB

https://www.vibss.de/vereinsmanagement/ablage-slider/coronavirus-covid-19-sars-cov-2/


19.10.2020

  • Heute gibt es die Zusammenfassung des vergangenen Wochenendes. Insgesamt sind 61 weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis bekannt geworden. 257 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 906 Personen in Quarantäne, das sind 23 mehr als Freitag.
  • Die Inzidenz der Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner liegt im Rheinisch-Bergischen Kreis nach der aktuellen Berechnung des Kreises heute bei 58,9.
  • Eine Übersicht über die Corona-Fallzahlen bietet das Dashboard des RBK.

17.10.2020

  • Die Coronaschutzverordnung für NRW - weiterhin mit einer Gülzigkeit bis zum 31.10.2020 - wurde erneut bearbeitet und veröffentlicht.
  • Für den bundesweiten Teamsport gilt nun: liegt der Wert der Neuinfektionen im Austragungsort über 35 pro 100.000 Einwohnern (Inzidenz) sind keine Zuschauer mehr zulässig

16.10.2020

  • Der Rheinisch-Bergische Kreis hat den ersten kritischen Warnwert von 35 Corona-Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner erreicht und reagiert jetzt mit einer aktualisierten Allgemeinverfügung. Ab heute gelten daher verschärfte Regelungen.

  • Bei Sportveranstaltungen müssen alle Zuschauer samt Sitzplatz registriert werden, außerdem gilt bei Sportveranstaltungen, Konzerten, Aufführungen und Versammlungen ab sofort auch am Steh- oder Sitzplatz eine Maskenpflicht.


15.10.2020

  • Die Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) hat eine neue ab dem 14. Oktober 2020 gültige Fassung. In diese ist neu aufgenommen, dass das Gesundheitsministerium per Erlass landesweit zusätzliche Schutzmaßnahmen festlegen kann.

  • Derzeit bedeutet dies: steigt der Wert der Neuinfektionen über 50 pro 100.000 Einwohnern (Inzidenz) gilt ab sofort auch für den Sportbetrieb:
    Keine Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden (inkl. Zuschauern) draußen und 250 in Innenräumen 
    Auch am Sitzplatz gilt für Zuschauende und Aktive (z.B. in Pausenzeiten) die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes

  • Zusätzlich sind auch die Kreise und Kommunen ermächtigt, weitere Einschränkungen vorzunehmen. Bitte informieren Sie sich deshalb unbedingt vor Ihren geplanten sportlichen Veranstaltungen in Ihrer Kommune, ob und was Sie ggf. neu beachten müssen.

  • Orientierungshilfe zum Sportbetrieb auf Grundlage der CoronaSchVO gültig ab 14.10.2020 (Quelle: LSB NRW)


01.10.2020

  • In der ab heute geltenden Coronaschutzverordung sind folgende Änderungen für den Sport enthalten:
    - Die Personenbegrenzungen für Kontaktsportarten entfällt, allerdings muss die (einfache) Rückverfolgbarkeit sichergestellt sein. 
    - Bei bundesweiten Teamsportveranstaltungen (sämtliche Ligen/Wettbewerbe, an denen Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet teilnehmen können) ist die Inzidenz am Tag vor der Veranstaltung entscheidend. Ist die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in der Kommune des Austragungsortes >35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar, sind Zuschauer ausgeschlossen.

  • Die neu gegründete „Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt“ hat ein Förderprogramm veröffentlicht. Unter dem Titel „Gemeinsam Wirken in Zeiten von Corona“ hat die Stiftung ihr erstes Förderprogramm auf den Weg gebracht, um gemeinnützige Organisationen sowie das Engagement und das Ehrenamt in der Corona-Pandemie zu unterstützen.

16.09.2020

  • Neue Coronaschutzverordnung ab 16.09.2020. Sie hat eine Gültigkeit bis zum 30.09.2020.
  • Anders als bei den letzten Aktualisierungen gibt es eine deutliche Veränderung bezüglich der zulässigen Anzahl von Zuschauern im Spiel- und Wettkampfbetrieb:
    • Zum einen bleibt es bei der Zulässigkeit von 300 Zuschauer*innen, bei der die einfache Rückverfolgbarkeit sichergestellt werden muss.
    • Zum anderen ist eine Zuschauerzahl zulässig, die bis zu einem Drittel des maximalen Fassungsvermögens der jeweiligen Sportstätte liegt. Hierfür muss der zuständigen Behörde ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept (ab 500 inklusive Konzept für An-/Abreise) vorgelegt werden. Bei mehr als 1.000 Zuschauern*innen muss das Konzept von der örtlichen Gesundheitsbehörde genehmigt und von diesem zusätzlich vorab zum Einverständnis dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales vorgelegt werden.
    • Für die Durchführung von Spielen der Bundesligen der Teamsportarten gelten Sonderregeln, die den aktualisierten Hygiene- und Infektionsschutzstandards (s. u.) zu entnehmen sind.
  • Der DOSB hat bereits die Entwicklung eines allgemeinen Hygiene-Rahmenkonzeptes für Sportveranstaltungen in Auftrag gegeben – wir halten Sie dazu informiert.
  • Im Trainings- und Wettkampfbetrieb behält die 30-er Regelung bei den Kontaktsportarten zwar weiterhin grundsätzlich Gültigkeit. Sie wird aber dahingehend ergänzt, dass bei Spielen von zwei Mannschaften die laut Verbandssatzung bzw. Spielordnung zulässige Zahl der Spieler*innen erlaubt ist, auch wenn diese mehr als 30 beträgt. Damit ist z.B. auch Rugby nun wieder voll spielfähig.
  • Grundlegende Empfehlungen finden Sie im Wegweiser für Vereine und im Leitfaden für Übungsleiter*innen und Trainer*innen des Landessportbundes NRW. Beide Dokumente werden regelmäßig aktualisiert.
  • Die aktualisierte Orientierungshilfe zum Sportbetrieb finden Sie hier
  • Die aktuelle Coronaschutzverordnung finden Sie hier

01.09.2020

  • Der Vereinssport kann unter Corona-Bedingungen weiter anlaufen. Die bislang gültigen Rahmenbedingungen für den Sportbetrieb unter Corona-Bedingungen bleiben unverändert bestehen. Hier finden Sie die aktuelle, ab 01.09.2020 gültige Coronaschutzverordnung.
  • Die aktualisierte Orientierungshilfe zum Sportbetrieb bleibt auf Grundlage der CoronaSchVO vom 01.09.2020 weiterhin gültig.

12.08.2020

  • Ab heute gilt die neue Fassung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO).
    Die wesentlichen Änderungen aus der letzten Fassung bleiben unverändert bestehen:
    -> 30: Im nicht-kontaktfreien Sportbetrieb – für Training und Wettkampf, drinnen und draußen – gilt die Obergrenze von 30 Teilnehmer*innen
    -> 300: Sportanlagen – drinnen und draußen – dürfen durch 300 Zuschauer betreten werden (Rückverfolgbarkeit beachten!)
    -> Die Ausnahmen für das Training an den NRW Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten gelten nunmehr für ALLE STÜTZPUNKTE. Die Begrenzung auf „nur im besonderen Landesinteresse“ entfällt.
  • Große Sport- und Festveranstaltungen bleiben bis zum 31.10.2020 untersagt.
  • Bei allen sportlichen Vereinsaktivitäten sind weiterhin die grundsätzlichen Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten (AHA-Formel)! Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass außerhalb des reinen Sportbetriebs immer die Abstandsregel einzuhalten ist – auch in Duschen und Umkleiden!

15.07.2020

  • ab dem 15.07.2020 tritt die erneut aktualisierte Coronaschutzverordnung in Kraft.Sie hat eine Gültigkeit bis zum 11.08.2020.
    Für den Sport enthält sie drei wesentliche Veränderungen:
    1. 30: Nun gilt auch für den nicht-kontaktfreien Sport drinnen die zulässige Höchstzahl von 30 Personen (§ 9 (1)). Aufgrund häufiger Nachfragen ergänzen wir dies mit dem Hinweis, dass in die Höchstzahl auch Trainer*innen, ÜL etc.  eingerechnet werden müssen, die mit den Aktiven in Kontakt kommen. „Die 30 Personen beziehen aktive Spieler und eingewechselte Ersatzspieler mit ein, also alle, die in den gezielten Kontaktsport gehen. Nicht einzubeziehen sind alle Personen, die – wie beim normalen Sport – die 1,5 m einhalten, also Trainer und Ersatzspieler und Schiedsrichter. Selbst wenn beim Schiedsrichter ein minimales Kontaktrisiko besteht, das bei Sportgruppen wie z.B. beim Joggen etc. auch besteht. Die nicht in die 30er Gruppe zu zählenden Personen müssen aber eben die 1,5 m einhalten.
    2. 300: Sportanlagen dürfen nun drinnen und draußen von bis zu 300 Zuschauer*innen betreten werden, wobei eine einfache Rückverfolgbarkeit (schriftliche Erfassung der Zuschauer*innen) sichergestellt sein muss (§ 9 (3) und § 2a (1)).
    3. Ausgenommen von den sportbezogenen Einschränkungen sind nun alle Bundes- und Landesleistungsstützpunkte, nicht mehr nur die mit besonderem Landesinteresse (§ 9 (7))
  • Durch das zweite Corona-Steuerhilfegesetz werden seit 1. Juli und bis zum 31. Dezember 2020 der allgemeine Umsatzsteuersatz von 19 auf 16 Prozent sowie der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 auf 5 Prozent gesenkt. Was Sie nun als Sportverein beachten müssen, haben hat der LSB in einer Broschüre zusammengestellt, die kostenlos zum Download bereitsteht.
  • Endspurt für "Soforthilfe Sport": Alle Sportvereine in NRW, die durch die Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten kommen, können sich weiterhin bis zu je 50.000 Euro sichern: Das laufende Sonderprogramm „Soforthilfe Sport“ der Landesregierung, das bislang bereits für über 650 Vereine wertvolle finanzielle Unterstützung geleistet hat, läuft noch bis zum 15. August. Zur Antragsstellung

13.07.2020

  • Ab Mittwoch, 15. Juli 2020 ist die neue Coronaschutzverordnung gültig. Nicht-kontaktfreier Sport ist dann mit bis zu 30 Personen im Freien und in der Halle erlaubt, wobei die Rückverfolgbarkeit sichergestellt sein muss.

01. Juli 2020

  • Die neue Coronaschutzverordnung ist gültig. Die Sportvereine in NRW können ihren Sportbetrieb so weiterführen wie er seit dem 15.06.2020 möglich ist.

15. Juni 2020

  • Seit dem 15.06. ist die neue Coronaschutzverordnunggültig, die auch nicht-kontaktfreie Sportarten in geschlossenen Räumen und Hallen für bis zu zehn Personen ermöglicht.
  • Der Landessportbund NRW hat eine Orientierungshilfe zum Sportbetrieb auf Grundlage der CoronaSchVO gültig ab 15.06.2020 erstellt.
  • Der TV Witzhelden 1884 e.V. hat gemeinsam mit einem lokalen IT-Unternehmen und dem Stadtsportverband Leichlingen ein Pilotprojekt gestartet. Mithilfe eines kostengünstigen Chip-Verfahrens könnten bald alle Vereinsmitglieder ihren Lieblingssport sicher und digital unterstützt betreiben. HIER geht's zur Pressemitteilung.

12. Juni 2020

  • Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab Montag (15.06.2020) auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen möglich. Unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts sind auch Wettbewerbe in geschlossenen Räumen und Hallen wieder zulässig.
  • Im Freien kann ab dem 15.06.2020 Kontaktsport (Training und Wettkampf) in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden.
  • Die neue Coronaschutzverordnung ist ab dem 15.06.2020 gültig.
  • Weiter Informationen zur Wiederaufnahme des Vereinssports hat der Landessportbund NRW zusammengestellt.

04. Juni. 2020


29. Mai 2020

  • Es gibt eine neue Coronaschutzverordnung, die ab dem 30. Mai gültig ist. Die neue CoronaSchVO enthält einerseits nicht alle Lockerungen, die für den 30. Mai erwartet wurden und andererseits auch Lockerungen, die nicht zu erwarten waren. Mehr dazu HIER.
  • Der Landessportbund NRW hat eine Orientierungshilfe zum Sportbetrieb auf Grundlage der CoronaSchVO gültig ab 30.05.2020 erstellt.

26. Mai 2020


21. Mai 2020

  • Wie bisher auch, gibt uns die Coronaschutzverordnung für NRW (aktuell vom 21.05.2020) den verbindlichen Rahmen, in dessen Grenzen Vereinssport draußen oder in der Halle wieder beginnen kann: unter strikter Einhaltung der Hygienevorgaben, zunächst kein Wettkampfsport!

20. Mai 2020

  • Vereinssport in Schulsporthallen ist jetzt ausdrücklich erlaubt! Der Widerspruch zwischen beiden Verordnungen hinsichtlich der Nutzung von Schulsporthallen durch Sportvereine ist eindeutig und zugunsten des Vereinssports aufgelöst (s. CoronaBetrVO §1 (4))
  • Aufgrund der Ereignisse in Zusammenhang mit COVID-19 wurden in diesem Jahr die meisten KIBAZ-Aktionen abgesagt. Deshalb hat der KSB ein kontaktfreies KIBAZ entwickelt, welches mit der Coronaschutzverordnung für Kitas kompatibel ist.

18. Mai 2020

  • Alle Schulungsangebote in Form von Aus- und Fortbildungen können ab heute sowohl in- als auch outdoor unter Wahrung der Vorgaben der aktuell gültigen Verordnungen wieder stattfinden.
  • Hier können Sie sich für unsere Ausbildungen im Rheinisch-Bergischen Kreis anmelden, wie z.B. für das Geschäftsführer/-in – Basismodul.

15. Mai 2020

  • Die Soforthilfe Sport wird verlängert - Sportvereine in Nordrhein-Westfalen können bis 15. August 2020 Anträge stellen. Diese Hilfe können notleidende Vereine somit ohne Unterbrechung ab dem 16. Mai 2020 bis zum 15. August 2020 über das Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen ausschließlich online beantragen.

12. Mai 2020


11. Mai 2020

  • Ab heute ist der kontaktlose Sportbetrieb auf Sportanlagen, im öffentlichen Raum und in Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich (Aktuelle Coronaschutzverordnung)
  • Aufgrund regionaler oder lokaler Besonderheiten sind die Kreise und kreisfreien Städt ermächtigt, weitergehende Beschränkungen zu erlassen (vgl. § 16 Satz 2 CoronaSchVO NRW). Bitte informieren Sie sich unbedingt bei den Behörden vor Ort, welche Voraussetzungen für Ihren Sportbetrieb gelten.

07. Mai 2020

  • Ab heute ist ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet. Ein Abstand zwischen Personen von 1,5 Metern und die Einhaltung strikter Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen müssen gewährleitstet sein. Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume dürfen nicht genutzt werden. Zudem sind Zuschauerbesuche vorerst untersagt. Bei Kindern unter 12 Jahren ist jedoch das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig. Der Reitsport ist auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen zulässig.
  • Die angepasste Coronaschutzverordnung (ab dem 07. Mai 2020 gültig)
  • Wichtige Tipps und Links zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs hat das Vereinsportal VIBSS zusammengestellt
  • Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz informiert in einem Video zu den Maßnahmen der Landesregierung im Bereich Sport im Rahmen der Corona-Virus-Pandemie in Nordrhein-Westfalen.

06. Mai 2020

  • Mit einem maßvoll abgestuften Plan sollen in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Tagen und Wochen die Anti-Corona-Maßnahmen geöffnet werden. Was das für den Sport bedeutet, hat der Landessportbund NRW übersichtlich erklärt.

15. April 2020

  • Die "Soforthilfe Sport" können alle notleidenden Sportvereine ab dem 15. April (Mittwoch) 2020 bis zum 15. Mai 2020 über das Förderportal des Landessportbundes online beantragen – schriftliche Anträge sind nicht möglich! Antragsberechtigt sind alle Vereine, die über eine unserer Mitgliedsorganisationen (Sportbund oder Sportfachverband) dem Landessportbund NRW angeschlossen sind. Bedingung für die Gewährung der Soforthilfe ist ein durch die Corona-Pandemie verursachter Liquiditätsengpass, der zu einer Existenzgefährdung des Vereins in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte. Für die "Soforthilfe Sport" für Sportvereine in existenziellen Notlagen stehen 10 Mio. Euro in der Zeit vom 15. April bis 15. Mai 2020 zur Verfügung, die nach Eingang des Antrags bearbeitet und beschieden werden. Zum Online-Antrag für Sportvereine

09. April 2020

  • Das mit 7,56 Millionen Euro ausgestattete Programm zur Förderung der Übungsarbeit in den Sportvereinen („Übungsleiterförderung“), das regelmäßig von 7000 bis 8000 Vereinen in Anspruch genommen wird, wird angesichts der Coronakrise von der Staatskanzlei um 3 Millionen Euro bzw. rund 40 Prozent aufgestockt. Damit soll die Bindung der für den Vereinsbetrieb unerlässlichen (auch nebenberuflich oder als Honorarkräfte tätigen) Übungsleiter*innen unterstützt werden. Ein Vorziehen der Auszahlung (normaler Auszahlungstermin ist Oktober/November) auf den Sommer wird angestrebt. Anträge sind online über das Förderportal des Landessportbundes möglich.

21. März 2020

  • LSB-Präsident Stefan Klett und Sportstaatssekretärin Andrea Milz richten sich in der Coronakrise mit einer Videobotschaft an den organisierten Sport in NRW.

18. März 2020

  • Für die zahlreichen aktuellen Fragen hat der Landessportbund NRW die zentrale Mailadresse vibss(at)lsb.nrw eingerichtet. Die dort eingehenden Fragen sind mitsamt Antworten in einem FAQ-Katalog im VIBSS-Portal eingestellt. Weiterhin steht Ihnen bis auf Weiteres montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0203 7381777 eine telefonische Beratung zur Verfügung. Kurzfristige erkennbare existenzielle Notlagen von Vereinen bitte an vereinsnotfall(at)lsb.nrw unter Angabe der Vereinsnummer melden.

17. März 2020

  • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet in einer Videoreihe weitergehende Informationen. Um Ihre Vereinsmitglieder umfassend über Hygienetipps zu informieren, können Sie auf der Website Infektionsschutz.de entsprechende Infografiken mit Hygienetipps einsehen, herunterladen und in Ihren Vereinsräumen aufhängen. Diese stehen teils in sechs Sprachen zur Verfügung.
  • Der Kreis informiert auf seiner Homepage zu Fragen rund um den Virus SARS-CoV-2. Sportvereine sollten sich bei Fragen zur Coronavirus-Problematik an die örtlichen Gesundheitsämter wenden. Das zuständige Gesundheitsamt (bundesweit) kann über das Robert Koch Institut gefunden werden. Für Fragen zum Coronavirus steht zudem die Telefon-Hotline des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) zur Verfügung (Hotline Coronavirus des MAGS NRW: 0211 91191001). Des Weiteren hat der Rheinisch-Bergische Kreis ein Bürgertelefon unter der 02202 131313 geschaltet. Dieses ist werktags von 8 bis 18 Uhr besetzt. Am Wochenende ist das Bürgertelefon von 10 bis 16 Uhr erreichbar.

15. März 2020

  • Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat am Sonntag, 15. März 2020, weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie beschlossen. Der Erlass sieht vor, dass am Dienstag, 17. März 2020 alle Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen nicht mehr gestattet sind. Aktuelles von der Landesregierung NRW zum Coronavirus

Osterolympiade für Eltern und Kinder

Der Osterhase war hier und hat eine kleine Überraschung für euch mitgebracht: Eine Osterolympiade für eure Eltern- Kind und Kindergruppen. Neun Bewegungsaufgaben, die jede Familie im eigenen Wohnzimmer oder Garten durchführen kann - einfach runterladen und loshoppeln!

Osterolympiade für Eltern und Kinder zum Download


Die Sportjugend NRW fördert bewegte Osteraktionen

Die Sportjugend NRW fördert bewegte Osteraktionen für Vereinskinder zwischen 2 und 7 Jahren in Höhe von 250 € pro Verein!

Schnell beantragen und Kita- und Grundschulkinder in Bewegung bringen!


Landessportbund NRW begleitet Wiedereinstieg mit sofort umsetzbaren Übungen für Vereine

Den noch begrenzten Wiedereinstieg in den Sport begleitet der Landessportbund NRW mit einem für Vereine sofort verfügbaren sowie kostenfreien Angebot. Während die Sport-Online-Kartei (SPOK) eine große Sammlung (https://www.lsb-spok.de) von über 2.500 Ideen für Übungen und Spiele im Sport von Gymnastik über Fitness bis zur Prävention bereithält, finden sich in der Rubrik „Praktisch für die Praxis“fast600 Kurzerläuterungen über alltagstaugliche Beispiele (https://www.vibss.de/sportpraxis/praktisch-fuer-die-praxis) für das sinnvoll gesteuerte Sporttraining mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

„Die dort hinterlegten Anregungen und einfach umzusetzenden Formate können in der Regel auch problemlos an die Corona-Vorgaben angepasst werden. Damit leisten wir eine inhaltliche Unterstützung für viele unserer Vereine, die gerne loslegen wollen, aber teilweise unsicher sind, ob ihr geplantes Sporttreiben die gültigen Regeln erfüllt“, erklärt LSB-Vorstand Martin Wonik. Seit Wochenbeginn dürfen sich bekanntlich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten sowie Kinder bis 14 Jahre in Gruppen bis zu 20 Personen zumindest unter freiem Himmel sportlich betätigen. 

Rette Deinen Sportverein mit Crowdfunding über den Lockdown

Der DOSB startet mit dem #SupportYourSport-Fördertopf die Sportdeutschland-Crowd auf fairplaid.org

Sportdeutschland-Crowd auf der Plattform Fairplaid
Hier können Sportvereine ihre Crowdfunding-Kampagnen einstellen, die dann durch den #SupportYourSport-Spendentopf des DOSB unterstützt werden. 

Zusätzlich zur Sportdeutschland-Crowd sammelt der DOSB alle weiteren #SupportYourSport-Aktionen auf der Webseite www.supportyoursport.org, damit Sportvereine auch nach der Corona-Pandemie weiterhin Bewegung, Sport, Gesundheit und Lebensfreude anbieten und Werte wie FairPlay, Respekt und Vielfalt vermitteln können. 



Online-Lernkurse

Ab sofort stehen Ihnen unter sportbildung-online.de sportart-übergreifende Online-Lernkurse in unterschiedlichen Themenschwerpunkten zur Verfügung.