Kommunalrichtlinie 2019

Für die energieeffiziente Sanierung der Umkleide, des Vereinsheims oder der Sportanlage können Sportvereine Förderungen aus dem Bundesprogramm „Kommunalrichtlinie“ beantragen und Zuschüsse zwischen 25 und 45 Prozent erhalten.

Neu ist, dass Vereine aus Braunkohle-Regionen, z. B. dem Rheinischen Revier, zusätzlich eine um bis 15 Prozent erhöhte Förderung erhalten. Maßnahmen, die den Energieverbrauch senken, schützen nicht nur die Umwelt, sondern senken auch die Betriebskosten und damit wird langfristig Geld gespart, das in andere Bereiche des Vereinslebens investiert werden kann. Gefördert werden z. B. der Austausch der Beleuchtungssysteme (Innen wie Außen), raumlufttechnische Anlagen, regelbare Pumpen in Schwimmbädern, Verschattungsvorrichtungen, die Optimierung von Rechenzentren/Serverräumen oder der Warmwasserbereitungsanlage sowie die Errichtung von Radabstellanlagen.

Sportvereine können einen Antrag stellen, wenn sie Eigentümer der Anlage sind und - seit 2019 - auch Vereine die Pächter der Sportstätte sind. Dieses Jahr ist der Antragszeitraum noch bis zum 30. September geöffnet und dann wieder vom 01. Januar bis zum 31. März 2020.

Eine Kombination mit anderen Finanzierungsmöglichkeiten wie dem Förderprogramm Moderne Sportstätte 2022 und einem Kredit über NRW.BANK.Sportstätten ist möglich.

Ein „Öko-Check“ durch einen Energieberater kann im Vorfeld den Verein unterstützen, wo und wie Energieeinsparpotentiale vorhanden sind. Weitere Informationen finden Sie unter klimaschutz.de.

Ihre Ansprechpartnerin beim Landessportbund NRW ist:

Simone Theile
Stab Politik und Grundsatzfragen

Tel. 0203 7381-837
E-Mail:

Kontakt

Henrik Beuning

Geschäftsführer

Kreissportbund RBK