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KSB Rheinisch-Bergischer-Kreis e.V.

Kommen, Kicken, Tore schießen

Wir wollen Kinder und Jugendlich sowohl mit als auch ohne Migrationshintergrund, aus unterschiedlichsten sozialen Umfeldern über das Gemeinschaftsgefühl für den Fußball faszinieren und gewinnen, um ihnen die Teilhabe an sportlichen Aktivitäten zu ermöglichen bzw. zu erleichtern. Sport im Allgemeinen hat eine bedeutsame Funktion für gesellschaftliche Teilhabe und ist damit ein wichtiges Instrument zu Vermeidung sozialer Isolation. Den Kindern und Jugendlichen, ob Jungen oder Mädchen wird ein attraktives Angebot geboten. Die Konzeption des Projektes hat sich in den letzten Jahren bewährt. Das Projekt ist für viele Kinder erfolgreich verlaufen: Viele der Teilnehmer kommen seit Jahren in den Herbstferien zum Fußballcamp und nicht wenige haben dadurch den Weg in einen Sportverein gefunden. 2015 und auch 2016 konnte zu den vier Altersgruppen erneut eine zusätzlichen Mädchengruppe gebildet werden. Es hat sich als förderlich erwiesen, dass die Gruppen von qualifizierten und lizensierte Trainer mit viel Erfahrung geleitet werden. Mit entsprechendem Knowhow werden die Kinder fünf Tage lang in altersgerechten, homogenen Gruppen sowohl fachlich als auch pädagogisch gut betreut. Der Einsatz von qualifizierten und lizensierten Trainern ist für uns zu einem Qualitäsmerkmal geworden. Sport- und Gruppenhelfer unterstützen die Arbeit der Trainer. Gleichzeitig sammeln die Jugendliche im Altern von 13 bis 17 Jahren erste Erfahrung im Umgang mit Sportgruppen.

  • KKTS Bericht 2017

    KKTS Bericht 2017

    Eine Woche Fußball pur

    Für eine Woche galt wieder für 80 Kinder das Motto „Kommen, kicken, Tore schießen“ beim Fußball-Camp in Bergisch Gladbach.

    In der ersten Herbstferienwoche versammelten sich täglich von 10 Uhr bis 15 Uhr 80 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 14 Jahren auf dem Kunstrasenplatz des THC Rot-Weiß Bergisch Gladbach e.V. in der Gustav-Stresemann-Straße, um in vier Altersgruppen neue Fußballtechniken zu lernen. Der Spaß kam dabei natürlich nicht zu kurz. Unter der Woche wurden die Kinder von erfahren Trainern trainiert, von denen die kleinen und großen Fußballer einige Tricks der Fußballtechnik kennenlernten. Die Trainer wurden von Gruppenhelferinnen und -helfern der umliegenden Sportvereine unterstützt.

    Seit mehreren Jahren wird das Fußball-Camp von der Sportjugend Rhein-Berg, der Rheinisch-Bergischen Siedlungsgesellschaft, dem Netzwerk Gronau-Hand und dem Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach organisiert. Das Camp richtet sich an Kinder aus den Stadtteilen Stadtmitte, Gronau, Hand, Paffrath, Hebborn, Heidkamp und Sand. Den Veranstaltern ist vor allem das Miteinander ein großes Anliegen. Neben dem Fußball stand die Gemeinschaft im Mittelpunkt, denn das Fußball-Camp hat einen integrativen Charakter. „Insbesondere Kinder aus dem Hermann-Löns-Viertel und Flüchtlingskinder waren herzlich eingeladen, mit allen anderen Kindern zusammen dem Ball hinterherzujagen. Nicht umsonst heißt das Motto des Camps ‚Kommen, kicken, Tore schießen‘“, berichtet Uwe Tillmann vom Jugendamt. Die Teilnahme am Camp war kostenlos.

    Beim Abschlussturnier am Freitag zeigten die Kinder dann ihr ganzes Können und spielten um den ersten Platz. Bei der anschließenden Siegerehrung bekamen alle fleißigen Spielerinnen und Spieler von der Sportjugend Rhein-Berg noch eine Mütze als Andenken geschenkt. Die Organisatoren, die Kinder und auch deren Eltern sind sich einig: „Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!“ Die Veranstalter erhoffen sich 2018 wieder einen so guten Zulauf wie in diesem Jahr.

    Zum Fußball-Camp konnte man sich beim Fußball-Cup am Wochenende zuvor anmelden, bei dem bereits ein E- und F-Jugend-, ein Mädchen-, ein Grundschul- und ein Kleinfeldturnier stattfanden. Zum 10-jährigen Jubiläum kamen Wolfgang Bosbach und der Ex-Profifußballer Jens Nowotny als Ehrengäste sowie die Fußball-Freestylerin Nina Windmüller.

  • KKTS Bericht 2016

    KKTS Bericht 2016

    Die Erfolgsgeschichte geht weiter

    Mit dem Gemeinschaftsprojekt „FußballCup/FußballCamp Gronau Hand“ können die Organisatoren durchweg zufrieden sein. Zum neunten Mal in Folge führt das Netzwerk Gronau-Hand unter Beteiligung der Rheinisch Bergischen Siedlungsgesellschaft, der Sportjugend Rhein-Berg des Kreissportbundes, der Sportvereine SV Blau-Weiß Hand und der 1. FFC Bergisch Gladbach 09, des Stadtsportverbandes und des Amts für Jugend und Soziales der Stadt Bergisch Gladbach eine Woche im Zeichen des Fußballs und des Miteinanders durch. Der schon traditionell am ersten Herbstferienwochenende stattfindende „FußballCup“ war wie gewohnt sehr gut gesucht. Neben einem Kleinfeldturnier für Jugendmannschaften, fand am Samstag ein Mädchenturnier und das fest zur Veranstaltung gehörende Grundschulturnier statt. Dieses konnte diesmal von der GGS Hebborn gewonnen und der große Wanderpokal von den Schülern stolz nach Hebborn gebracht werden.  Der Sonntag stand dann den Kindern und Jugendlichen aus der Siedlung und näheren Umgebung zur Verfügung. In einem freien Kleinfeldturnier konnten die zuvor gemeldeten Mannschaften den ganzen Tag gegeneinander antreten und sich miteinander messen. Zur Siegerehrung kam dann der Vorsitzende des Kreissportbundes, Uli Heimann, selbst und überreichte, gemeinsam mit der Geschäftsführerin der RBS, Frau Merschjohann, die wohlverdienten Preise.

    Wer an diesem Wochenende noch nicht genug Fußball gespielt hatte, konnte sich zu dem kostenfreien „FußballCamp“ in der ersten Herbstferienwoche anmelden. Auch dieses Jahr hatten die Veranstalter und die kleinen und großen Fußballer Glück mit dem Wetter. Unter meist strahlendem Sonnenschein wurden bis zu 80 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren von den qualifizierten und engagierten Übungsleitern betreut und mit so einigen Tricks der Fußballtechnik vertraut gemacht. Täglich von 10:00 bis 15:00 Uhr wurde auf dem Kunstrasenplatz im Hermann-Löns-Viertel gekickt. Unterbrochen von einer Mittagspause und einem warmen Mittagessen, geliefert von der Gl Service gGmbH. „Die Zusammenarbeit mit den Organisatoren hat sich in den letzten Jahren bewährt“ sagt Szymon Bartoszewicz, Koordinator des Camps vor Ort. „Gerade mit der Sportjugend Rhein-Berg konnte ein super Kooperationspartner gefunden werden, der maßgeblich zum Gelingen dieser Veranstaltung beiträgt. Nicht nur in finanzieller Hinsicht.“ Auch Uwe Tillmann vom Amt für Jugend und Soziales, der diese Veranstaltung erst ins Leben gerufen hatte, ist begeistert. „Als wir mit dem FußballCup in 2007 begonnen hatten, war es gar nicht absehbar, dass wir hier über Jahre hinweg ein so gut laufendes Kooperationsprojekt etablieren würden. Das ist ein wunderbares Beispiel für gelungene Netzwerkarbeit in Bergisch Gladbach.“ Den Abschluss fand das Camp auch in diesem Jahr in einem Kleinfeldturnier, bei dem die Kids zeigen konnten, was sie in der Woche alles gelernt hatten. Pünktlich zum Finale kam Uli Heimann dazu, der sich von der Veranstaltung ein eigenes Bild machen konnte und den Teilnehmern zum Abschied und als Erinnerung an das „FußballCamp“ ein Sportshirt überreichte. Die Organisatoren, die Kinder und auch deren Eltern sind sich einig: „Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!“ Und das nicht ohne Grund, schließlich wird in 2017 das zehnjährige Bestehen gefeiert.