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Integratives Sportcamp in den Herbstferien

In der zweiten Herbstferienwoche hat ein viertägiges integratives Sportcamp für Jugendliche und junge Erwachsene in der Sporthalle des Berufskollegs Technik in Bergisch Gladbach stattgefunden. Dieses hat der Kreissportbund Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. zusammen mit dem AWO-Projekt "Wie funktioniert Deutschland" organisiert.

Dabei konnten insgesamt 12 Jugendliche verschiedene Sportarten wie Volleyball, Boxen, Breakdance, Fußball oder Taekwondo morgens und nachmittags für je zwei Stunden ausprobieren. Dadurch erhielt jeder einen Einblick in die Techniken und Besonderheiten der jeweiligen Sportart. Besonders die Schrittfolgen beim Breakdance oder Taekwondo erwiesen sich bei dem einen oder anderen als zuvor unbekannte Herausforderung.

Neben dem Kennenlernen der einzelnen Sportarten, Sportvereine und des Sportsystems der Stadt, spielte der Austausch untereinander eine große Rolle. Die Jugendlichen kamen aus fünf verschiedenen Herkunftsländern (Iran, Syrien, Albanien, Guinea und Afghanistan) und waren zum Teil noch nicht lange in Deutschland. Es wurden neue Kontakte geknüpft und der Sport konnte als Brücke zwischen den Kulturen wirken. Miriam Kretzer vom Kreissportbund freute sich darüber, dass die Gruppe sehr motiviert war und viel Freude beim Sport gezeigt hat. Sogar in der Mittagspause wurde nicht lange gegessen oder geruht, sondern die Teilnehmenden spielten gemeinsam Fußball, Basketball oder Volleyball.

Das Projekt wurde vom Kommunalen Integrationszentrum RBK, dem AWO-Projekt "Wie funktioniert Deutschland" und dem Kreissportbund RBK gefördert.