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Sport bewegt den RBK!


  • Forderungen des Landessportbundes NRW an die neue Landesregierung

    Vereinssport stärken und Bürokratie abbauen!

    1. Die Förderung von Bewegung, Spiel und Sport im Ganztag ausbauen! Der Nutzen von sportlicher Aktivität auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist vielfach nachgewiesen. Deshalb müssen die Angebote von Sportvereinen im Ganztag ausgebaut werden. Zur Unterstützung der Vereine sind erstens die Fachkraftstellen in den Stadt-/ Kreissportbünden und Fachverbänden nachhaltig zu sichern und auszubauen. Zweitens wird ein festes Budget aus den Ganztagsmitteln des Landes für die Umsetzung benötigt.
    2. Alle Kinder und Jugendlichen beteiligen und fördern! Sportvereine organisieren sich selbst. Kinder und Jugendliche können dort demokratische Beteiligung erlernen und Verantwortung übernehmen. Dies gilt auch für Kinder mit Migrationshintergrund. Sportvereine sind besonders geeignet, auf diese zuzugehen und nachhaltige Integrationschancen zu eröffnen. Zur Unterstützung der Vereine ist das System der Integrationslotsen in den Stadt-/ Kreissportbünden und Fachverbänden nachhaltig zu sichern. Das Förderinstrument Kinder- und Jugendförderplan ist zu sichern und auszubauen.
    3. Die Förderung des Leistungssports verbessern!Wenn NRW im Leistungssport das Sport-land Nr. 1 sein will, muss die Leistungssportförderung neu geordnet werden. Die Arbeit der Fachverbände, insbesondere der Trainer/-innen sollte ausschließlich über den Landessportbund NRW erfolgen; die Honorierung und die Arbeitsbedingungen der Trainer/-innen müssen deutlich verbessert werden. Die Sportstiftung NRW sollte sich auf die Individualförderung von Athleten/-innen konzentrieren und Innovationen unterstützen. Damit hätte NRW in Deutsch-land ein Alleinstellungsmerkmal als Leistungssportstandort.
    4. Ein Landesprogramm zur Sanierung kommunaler und vereinseigener Sportstätten auflegen! Die Sportpauschale des Gemeindefinanzierunggesetztes ist nicht geeignet, den Sanierungsstau im Bereich der Sportstätten spürbar abzubauen. Es wird ein „Goldener Plan Sportstätten NRW“ benötigt, aus dem Kommunen und Vereine Zuschüsse zum Neubau und zur Sanierung von Sportstätten erhalten können.
    5. Den Vereinssport und das Ehrenamt von einer immer weiter ausufernden Bürokratie befreien! Das Ehrenamt ist das Rückgrat des Vereinssports. Es darf in seinem Engagement nicht immer weiter eingeengt werden. Auch die Sportbünde und -verbände im Land stöhnen unter einer Flut von Verwaltungsvorschriften. Es braucht eine Initiative zur Entbürokratisierung in der Sportförderung und im Ehrenamt.
    6. Inklusion im und durch Sport als gesellschaftlichen Impuls nutzen! Der organisierte Sport hat sich in den letzten Jahren als niederschwelliger Einstieg in das Thema „Inklusion“ bewährt. Die Umsetzung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung im und durch Sport, die barrierefreie Gestaltung von Informationen zum Sport sowie die Barrierefreiheit von Sportstätten sind, auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, von hohem gesellschaftlichem Nutzen. Dazu bedarf es konkreter Förderpläne.
    7. Die positive Entwicklung der Lotteriemittel für die Sportförderung voll ausnutzen! Der Pakt für den Sport 2014 bis 2017 zwischen Landesregierung und Landessportbund NRW basierte auf vorsichtigen Annahmen über die Entwicklung der dem Land zufließenden Kon-zessionserlöse von Westlotto. Diese Ansätze wurden deutlich übertroffen und sollten künftig für einen neuen Pakt für den Sport 2018 bis 2022 genutzt werden.

      Kontakt:
      Dr. Christoph Niessen, christoph.niessen@lsb.nrw, Tel. 0203/7381716 Martin Wonik, martin.wonik@lsb.nrw, Tel. 0203/7381855